Schneidring - Rohrverschraubungen nach DIN 2353 Stahl
Normung
Konstruktive Grundlage

Rohrverschraubungen mit Schneidringen werden nach DIN 2353 gefertigt. Sonderformen sind in ihren Anschlussmaßen ebenfalls der Norm angepasst.

Die Verschraubungen werden mit Zweikanten-Schneidringen geliefert, können auf Wunsch jedoch auch mit 1-Kanten oder Edelstahlschneidring ausgestattet werden.

Schweißkegel-Verschraubungen sind mit Stutzen und Überwurfmutter nach DIN 2353 ausgerüstet. Der Schneidring wird durch einen Schweißkegel mit O-Ring ersetzt. Einschraubverschraubungen sind mit metrischem ISO-Feingewinde, Whitworth-Rohrgewinde, NPT-Gewinde sowie UN/UNF-Gewinde auf der Einschraubseite lieferbar.

Unsere Verschraubungen werden stets den neuesten Normen angepasst und ständig weiterentwickelt. Wir behalten uns deswegen Konstruktionsänderungen vor.

 
Schneidringe: Einkanten

Für Verschraubungen nach DIN 2353 Bohrungsform W DIN 3861 (24°Konus)

 
Vor dem Anzug der
Überwurfmutter
Nach dem Anzug der
Überwurfmutter
Der Schneidring wird beim Anzug der Überwurfmutter mit seiner vorgeformten und gehärteten Schneidkante 1 am 24°-lnnenkonus des Stutzens entlanggeführt und verjüngt. Beim Erfassen des Rohres gleitet er daran entlang, gräbt sich mit seiner Schneidkante in das Rohr ein und wirft einen sichtbaren Bund 4 vor sich auf. Dabei muß das rechtwinkelig abgesägte Rohr 2 unbedingt gegen den Anschlag im Stutzen stoßen, da sonst kein Einschneiden des Ringes erfolgen kann. Die Innenform 3 des Schneidringes sorgt für eine Abstützung des Rohres gegen Schwingungen. Diese Rohrverbindung garantiert eine hohe Sicherheit.
 
Zweikanten

Für Verschraubungen nach DIN 2353 Bohrungsform W DIN3861 (24°Konus)
 
Vor dem Anzug der
Überwurfmutter
Vor dem Anzug der
Überwurfmutter
Beim Zweikanten-Schneidring ist durch die Gestaltung der Schneidkanten das Eindringen des Ringes in das Rohr genau festgelegt. Die Schneide 1 hat bereits begonnen in das Rohr einzudringen bevor Schneide 2 mit dem Schneidvorgang beginnt. Nach Beendigung der beiden Schneidvorgänge bewirkt Teil 3 ein Festkeilen des Ringes zwischen Innenkonus und Rohr. Gleichzeitig hat sich Teil 4 des Zweikanten-Schneidringes fest um das Rohr gelegt. Dadurch werden Schwingungen gedämpft und können nicht bis zu den Rohreinschnitten 1 und 2 gelangen. Der ausgeprägte Anstieg der Anzugskraft ist ein deutliches Zeichen zur Beendigung des Anzuges. Bei der Kontrolle muss ein sichtbarer Bundaufwurf 5 vorhanden sein. Durch die beiden Schneidkanten des Zweikanten-Schneidringes wird eine hohe Formschlüssigkeit erreicht. Die durchdachte Profilgebung ermöglicht eine optimale Kräfteverteilung auf der gesamten Konuslänge und demzufolge eine hohe Sicherheit gegen Biegewechselspannungen sowie Druck- und Temperaturschwankungen.
 
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Schneidring - Rohrverschraubungen nach DIN 2353 Edelstahl
(Werkstoff: 1.4571 / V4A)

 
Anwendungsbereiche

Schneidringrohrverschraubungen nach DIN 2353 dienen zur Verbindung von Rohren mit glatten Enden.

Eine nach "DIN" genormte Abstufung in 3 Baureihen (LL, L u. S) umfaßt einen Nenndruckbereich bis 630 bar.

Die Einsatzgebiete der Edelstahl-Schneidringverschraubungen umfassen den chemischen und petrochemischen Apparate- und Anlagenbau, die pharmazeutische Industrie, die Papier- und Kunststoffindustrie, Hafen- und Schleusenanlagen, den Schiffsbau und die Luftfahrt, den Off-shore-Anlagenbau, die Mess- und Regeltechnik, sowie hydraulische Anlagen erhöhter korrosiver Beanspruchung.
 
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Die neue NC-Verschraubung nach DIN 2353 - Heliumdicht
 
Diese von EXMAR neu entwickelte NC-Verschraubung kommt überall zum Einsatz, wo absolute Dichtheit (z.B. Chemie / Verfahrenstechnik) gefordert wird oder wo agressive Luft / Dämpfe von außen an den Ring gelangen.
Der NC-Ring ist - wie alle Verschraubungsteile - absolut rostfrei.
 

Durch die geometrische Form des NC-Rings und durch Montage in Original-NC-Montage-Stutzen wird das Rohr nicht eingeschnitten , sondern eingeschnürt.

Eine Kontrolle der richtigen Montage ist ohne aufwendige Meßmittel bzw.- werkzeuge möglich, da Montagebegrenzung! Es sind beliebige Wiederholmontagen möglich.
Fehlmontagen sind ausgeschlossen

Die Überwurfmutter ist chemisch vernickelt, um die Gleitfähigkeit der Gewinde zu erhöhen und Kaltverschweißung auszuschließen.

   

Die NC-Verschraubung hat kein Elastomer und ist somit auch bei hohen Temperaturen oder Hochdruck-Sauerstoff-Anwendungen einsetzbar.

Die NC-Verschraubungen sind, je nach Nennweite, bis 630 bar Betriebsdruck bei 4facher Sicherheit einsetzbar.

Weitere typische Anwendungsgebiete sind:
Chemie, Pharmazie, Schiffbau, Off-shore, Trinkwasser, Hausgas und Industriegas, Wasserhydraulik - eigentlich überall da, wo Dichtheit an oberster Stelle steht.

 
Druckimpuls- und Schwingungsprüfung sind ebenso erfolgreich abgeschlossen wie Helium-Lecktest 10.
Der entscheidende Vorteil: Die richtige Montage kann jederzeit überprüft werden!
 
1.

Das rechtwinklig abgeschnittene und sauber entgratete Rohr sitzt fest auf dem Boden des NC-Vormontagestutzens auf. Die Überwurfmutter wird handfest angezogen.
 
2.

Nach ca. 1 Umdrehung ist die Vormontage beendet. Der NC-Ring sitzt auf dem Absatz des NC-Vormontagestutzens auf und hat das Rohr leicht nach innen aufgeworfen. Das Ende der Vormontage zeigt sich durch ein steil ansteigendes Drehmoment an.
 
3.

Der NC-Ring darf sich auf dem Rohr drehen, aber nicht axial schieben lassen. Ring mit Rohr werden jetzt im NC-Fertigmontagestutzen handfest angezogen.
 
4.

Nach ca. 1½ Umdrehungen ist die Fertigmontage beendet. Das Rohr sitzt fest auf dem Boden des NC-Fertigmontagestutzens auf. Der Ring hat das Rohr im vorderen Bereich deutlich und im hinteren Bereich leicht eingeschnürt (nicht eingeschnitten). Das Ende der Fertigmontage zeigt sich durch ein steil ansteigendes Drehmoment an.
 

Technische Daten

  • NC-Rohrverschraubungen nach DIN 2353,
  • von 4 bis 50 mm Rohraußendurchmesser,
  • Werkstoff 1.4571.
  • Einschraubverschraubungen metallisch dichtend,
  • sowie mit Viton-Dichtung
  • für Temperaturen von -25° bis +200°C.
  • Einschraubgewinde wahlweise metrisch,
  • BSP zylindrisch bzw. kegelig oder NPT- bzw. UNF-Gewinde
 
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Mini-Messverschraubungen
 
Messverschraubungen wurden speziell für fluidische Systeme entwickelt. Die Messkupplungen können unter Druck d. h. ohne die Anlage stillzusetzen, über Messschläuche kleinster Nennweiten (DN 2) mit den entsprechenden Messgeräten verbunden werden. Bei festinstallierten Anschlüssen, wie z. B. Manometer, Manometerwahlschalter und Druckschalter, werden die Messschläuche direkt und schnell verlegt. Eine aufwendige, komplizierte und unwirtschaftliche Rohrverlegung entfällt.
 
Max. Betriebsdruck 630 bar mit der
DKO-Kegeldichtung
Vorteil:
Tropffrei
Leckagefrei
Betriebssicher

Baureihen
3 (M 16x2) max. Betriebsdruck 630 bar
1 (Steck) max. Betriebsdruck 400 bar
HDS (DN 2) Messschläuche-Standard

 
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Flanschverschraubungen mit Schneidringanschluss nach DIN 2353
 
  • Flanschverschraubungen
  • SAE-Serie 3000 PSI
  • SAE-Serie 6000 PSI
  • SAE-Hochdruck-Serie
Allgemeines
Die dargestellten Flanschverschraubungen bieten eine weitere Anschlussmöglichkeit für lötlose Rohrverschraubungen mit Schneidring nach DIN 2353.

Zusätzlich wurden Flanschanschlüsse mit Anschweißzapfen geschaffen. Die Abdichtung an der Flanschseite erfolgt durch einen O-Ring.

Programm
Hydraulik-Flanschverschraubungen mit quadratischem Flanschanschluss für Rohraußendurchmesser
10-42 mm in der L-Reihe und 16-30 mm in der S-Reihe.
Verschraubungen mit Lochbild der SAE Standard-Serie mit Rohraußendurchmesser 15-42 mm der
L-Reihe, 16-38 mm der S-Reihe.
Verschraubungen mit Lochbild der SAE Hochdruck-Serie mit Rohraußendurchmesser 16-38 mm der
S-Reihe.
Gerade Flanschverschraubungen zum Anschweißen für Rohraußendurchmesser 50 und 65 mm der SAE Standard-Serie sowie der SAE Hochdruck-Serie.

Werkstoff
Flanschstutzen und Flanschhälften sind aus Stahl.
Die O-Ringe sind serienmäßig aus Perbunan (- 20 °C bis + 90 °C). Auf Wunsch ist Viton lieferbar
(- 20 °C bis + 200 °C).

Festigkeit
Drücke nach SAE J 518 c bzw. nach den Schneidringanschlüssen. Die zulässigen Betriebsdrücke (PB) sind den einzelnen Tabellen zu entnehmen.

 
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Rohrverschraubungen für die Druckluftbremsanlage in Nutzfahrzeugen
 
Allgemeine technische Angaben

Die Stossverschraubungen für Druckluftbremsanlagen werden nach DIN 74297 - DIN 74305, DIN 74313, DIN 74315,
DIN 74317, DIN 74319 und DIN 74327 hergestellt.

Diese Ausführungen sind lieferbar für Rohraußendurchmesser 10, 12, 16 und 18 mm. Die Stossverschraubungen sind nur für Stahlrohre verwendbar.

Die Steckverschraubungen nach DIN 2353 für Druckluftbremsanlagen sind für Rohre von 6-18 mm Außendurchmesser lieferbar. Diese Verschraubungen sind für Stahl- und Kunststoffrohre einsetzbar.
 
Werkstoff

Unsere Stutzen werden aus gezogenem oder geschmiedetem Stahl hergestellt. Die Überwurfmuttern werden in warm-/kaltgepresster Ausführung hergestellt.

Die Schneidringe werden aus Stahl (gehärtet) gefertigt.

Oberflächenschutz

Sämtliche Stahlteile in Stoss- und Steckverschraubungen werden verzinkt mit chrom6-freier Oberfläche geliefert.

Weiters:

  • Prüfanschlüsse nach DIN 74326
  • Ablassventile nach DIN 74292
  • Prüfanschluss für ALB-Ventil (Luftfederung)
 
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Niederdruckverschraubungen - Nach DIN 7604 - DIN 7647
 
Werkstoff: Stahl

Oberfläche: chrom6-frei verzinkt

Diese Armaturen werden eingesetzt für Kraftstoff- Öl- und Druckluftleitungen im KFZ-Bau, und landwirtschaftlichem Maschinenbau.

Lieferprogramm:

Hohlschrauben, Doppelhohlschrauben, Ringnippel, Einschlagringstücke, Kugelbuchsen, Stutzen für Lötung, Einschraubstutzen, Doppelstutzen 60 Grad, usw.

 
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